Jedes Jahr machen sich rund 4,2 Millionen Deutsche auf den Weg in den
Skiurlaub, vor allem per Auto. Schnell das Gebäck in den Kofferraum und die Skier auf dem Dach verstaut - und ab geht die Reise. Auch wenn der Berg ruft, sollten sich Urlauber für die Montage der
Skiboxen Zeit nehmen
. Denn bei Unfällen oder unerwarteten Bremsmanövern werden schlecht befestigte
Dachboxen zu einem Risiko.
Schon beim Kauf kann der Wintersportfan mögliche Gefahrenquellen eindämmen, indem er eine Dachbox wählt, die das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit trägt. Dieses Prüfsiegel garantiert, dass die Box alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und von einem unabhängigen Institut wie TÜV Rheinland getestet wurde. Bei der Montage ist es wichtig, die Anweisungen des Herstellers unbedingt zu beachten. Ratsam ist auch, die Ladung gleichmäßig in der Dachbox zu verteilen und mit Spanngurten zu sichern. Denn ohne Sicherung schießen die Gegenstände bereits bei einer Vollbremsung oder einer leichten Kollision aus der Box. Beim Packen sollten die Skifans darauf achten, dass sie die erlaubte Dachlast nicht überschreiten. Sie errechnet sich aus dem Gewicht des Grundträgers, der Dachbox und dem Reisegepäck.
Reifen und Licht kontrollieren!
Das erhöhte Gewicht beeinflusst übrigens auch das Fahrverhalten des Autos. Der Bremsweg wird länger, außerdem kann sich das Auto in Kurven stärker zur Seite neigen. Darum sollte vor der Fahrt in den Urlaub auch der Reifendruck kontrolliert und auf das neue Gewicht eingestellt werden. Auch die Höhe der Scheinwerfer muss korrigiert werden. Wichtig ist zudem, in den Pausen den sicheren Halt des Dachgepäckträgers zu checken. Während der Fahrt empfiehlt sich der Blick auf die Tanknadel. Ein Fahrzeug mit Skidachbox verbraucht nämlich zusätzlich bis zu 1,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach dem Urlaub sollte die Dachbox gründlich gereinigt werden. Dann steht dem nächsten Trip in den Schnee nichts im Wege.
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