Der meteorologische Winter hat zwar noch nicht begonnen, zahlreiche Ski- und Wintersportgebiete haben ihre Pisten aber jetzt schon geöffnet. Alle
Wintersportbegeisterten sollten nicht nur Ihre Ausrüstung, sondern auch ihren
Versicherungsschutz überprüfen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.
Allein in Österreich ereignen sich jährlich 90.000
Skiunfälle. Verletzungen, Schadensersatzforderungen bei Verschulden eines Unfalles, hohe Bergungskosten und im schlimmsten Fall
Arbeitsunfähigkeit können Folgen sein. Eine
private Haftpflichtversicherung allein ist für Wintersportler nicht ausreichend, da diese Police nur entstandene Schäden gegenüber Dritten abdeckt. Verletzt sich der Wintersportler auf der Skipiste, dann zahlt die
Krankenkasse zwar die Behandlungskosten im Rahmen der deutschen Behandlungssätze. Die Bergung und der Transport zum nächsten Krankenhaus sind jedoch nicht in den Leistungen inbegriffen.
Ab auf die Piste - aber sicher! Versicherungstipps für Wintersportler
Allein der Bergeinsatz mit
Bergrettern und Rettungsschlitten kann bis zu 5.000 Euro kosten. Für aktive Wintersportler ist daher eine
private Unfallversicherung ein Muss. Diese Police deckt darüber hinaus einen Unfall mit Invaliditätsfolgen ab. Dann erhält der Verunglückte im Leistungsfall, sobald er dauerhaft körperlich oder psychisch beeinträchtigt ist, eine festgelegte Versicherungssumme. Eine Unfallversicherung gibt es schon ab 6,50 Euro pro Monat.
Für den Fall, dass die eigene private Unfallversicherung keine Zusatzkosten für stationäre Behandlungen absichert, ist eine Krankenhaus-Zusatzversicherung empfehlenswert. Dem Versicherten werden dann die Krankenhausgebühren erstattet. Zudem profitiert er von den wählbaren Ein- oder Zweibettzimmern sowie von der Chefarztbehandlung. Auch eine Krankenhaus-Zusatzversicherung gibt es ebenfalls bereits ab ca. 6,50 Euro pro Monat.
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